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Bereitschaftsdienst mit Clockout

Jacky von Clockout 2. Juni 2021 | Lesezeit: ca. 4 min

Einige Berufsgruppen haben ihn in ihrem Arbeitsverhältnis fest verankert: Den Bereitschaftsdienst. Zugegeben, bei Abruf sofort einsatzfähig zu sein, kennt man überwiegend von Ärzten oder Pflegediensten. Aber handelt es sich bei Bereitschaftszeit auch um Arbeitszeit? Welche arbeitsrechtlichen Bestimmungen gibt es? Und wie kann Clockout dir hier aushelfen?

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Was versteht man unter Bereitschaftsdienst?

Der Bereitschaftsdienst umfasst die Zeitspanne, in der ein Arbeitnehmer sich an einem bestimmten Ort aufhalten muss, um die Arbeit jederzeit wieder aufnehmen zu können. Der Aufenthaltsort kann dabei inner- oder außerhalb des Unternehmens liegen. Wichtig ist die sofortige Einsatzbereitschaft. Im Arbeitsvertrag wird dies meist konkreter festgehalten.

Der arbeitsrechtliche Oberbegriff für den Bereitschaftsdienst wird unter „Arbeitsbereitschaft“ aufgefasst. Hierbei handelt es sich um eine definierte Zeitspanne, in der der Arbeitnehmer nicht der vollen Tätigkeiten nachgehen muss und nur an der Arbeitsstelle anwesend zu sein hat. Bei Bedarf muss er unverzüglich in den Arbeitsprozess eingreifen. Ob eine Notwendigkeit dafür vorliegt, müssen Arbeitnehmer selbst im Blick haben. Die Arbeit ist ohne Fremdaufforderung wieder aufzunehmen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft?

Kurz gesagt: Die Rufbereitschaft ist eine Sonderform des Bereitschaftsdienstes. Der wesentliche Unterschied besteht in der Anwesenheit der Arbeitnehmer. Während diese im Bereitschaftsdienst erforderlich ist, ist dies bei der Rufbereitschaft nicht der Fall. Der Ort, an dem man sich aufhält, ist frei wählbar, man muss aber erreichbar sein. An dieser Stelle entstehen oft Unklarheiten – häufig zu Lasten der Arbeitnehmer. Wenn der Arbeitgeber verlangt, dass Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen müssen, ist von einem Bereitschaftsdienst auszugehen, auch wenn dies als Rufbereitschaft betitelt ist. Denn hier wird vom Arbeitgeber indirekt eine Ortsvorgabe vergeben. Das Landesgericht Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2012 eine klare Trennung ausgesprochen. Konkret heißt es in dem Urteil, dass die Abrufarbeit klar abzugrenzen sei. Der Umfang der Arbeitsleistung ist demnach ausschlaggebend. Ein Einsatz erfolgt also je nach Arbeitsanfall.

Anders als der Bereitschaftsdienst zählt die Rufbereitschaft als Ruhezeit. Sie wird bei der Ermittlung der Höchstarbeitszeit nicht berücksichtigt. Sollte es zum Einsatz kommen, wird die Ruhezeit unterbrochen und die geleisteten Arbeitsstunden sowie Wegzeiten werden angerechnet.

Da Bereitschaftsdienstzeiten gegenüber der normalen Vollarbeit mit weniger zeitintensiven Belastungen des Arbeitnehmers verbunden sind, werden sie tendenziell geringer bezahlt als die Vollarbeit. Hier kommt es auf die individuelle Regelung im Arbeitsvertrag an.

Die Zeiten der Rufbereitschaft sind für Arbeitnehmer weniger belastend, sodass sie in der Regel anders verrechnet werden. Es ist üblich, eine pauschale Vergütung pro Rufbereitschaft im Arbeitsvertrag festzuhalten.

Wird der Bereitschaftsdienst also als Arbeitszeit betrachtet?

Seit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes im Jahr 2000 ist Bereitschaftszeit auf Basis des europäischen Arbeitszeitrechts der Arbeitszeit zugehörig. Der Bereitschaftsdienst ist unabhängig von der tatsächlich erbrachten Arbeit im vollen Umfang anzurechnen. Die Rufbereitschaft ist hiervon nicht betroffen. Dass zu dieser Zeit gearbeitet wird ist eher die Ausnahme, sodass die Rufbereitschaft nicht in die zulässige Höchstarbeitszeit einfällt.

Warum Clockout gerade im Bereitschaftsdienst Sinn macht

Egal, ob im Bereitschaftsdienst oder in der Rufbereitschaft: Wenn der Anruf kommt, muss es schnell gehen! Da bleibt wenig Zeit, um den Anfahrtsweg und die Arbeitszeit genauestens zu protokollieren. Auch nach der Schicht möchte man sich ungern damit beschäftigen.

Mit Clockout, der digitalen Arbeitszeiterfassungsanwendung von Personizer GmbH & Co. KG, musst du das auch nicht mehr. Clockout regelt die Dokumentation deiner Arbeitszeiten spielend einfach. Mit einem einfachen Klick startest du deine Arbeitszeit. Dies kann sogar bereits mit dem Einstieg ins Auto per App erfolgen. Die Daten werden in Echtzeit gesammelt, sodass du dich auf die wesentlichen Angelegenheiten konzentrieren kannst. Kommt es beispielsweise zur vorgeschriebenen Pause, kannst du deine Arbeitszeit schnell mit einem Knopfdruck pausieren. Liegt das Handy mal im Spint? Kein Problem! Logge dich einfach mit deinen Daten auf der PC-Anwendung ein und stoppe hier die Arbeitszeit mit einem Klick. Fertig gearbeitet? Sehr gut, dann Kopf aus und Freizeit an. Alles was du noch tun musst, ist deine Arbeitszeit mit einem Klick zu beenden. Das war’s! Clockout ist einfach zu bedienen und nimmt dir erheblichen Zeitaufwand ab, welcher sonst in deiner wohlverdienten Freizeit anfallen würde.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bereitschaftsdienst: Der Arbeitnehmer hält sich außerhalb seiner Arbeitszeit an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort auf und hält sich sofort einsatzbereit.
  • Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit – es gelten sämtliche Regelungen des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG)
  • Rufbereitschaft: Der Arbeitnehmer muss bei Kontaktaufnahme unverzüglich zur Arbeit erscheinen. Anders als im Bereitschaftsdienst darf er sich den Aufenthaltsort aussuchen. Die Rufbereitschaft ist keine Arbeitszeit, sondern gehört zur Ruhezeit.
  • Clockout sorgt für eine schnelle und einfache Erfassung der Arbeits- und Pausenzeit. Das geht schnell, ist unkompliziert und entlastet die Arbeitnehmer, die durch Clockout mehr Zeit für das Wesentliche haben.

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Jacky von Clockout 2. Juni 2021
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